Deine Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau (neue Ausbildungsverordnung 2024)
Hier erfährst du alles Interessante und Wichtige, was du über deine Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau nach der neuen Ausbildungsverordnung 2024 wissen musst.
Ausbildung und Beruf
Industriekaufleute können in ganz verschiedenen Branchen und Abteilungen tätig sein. Vielleicht hast du dich auch schon gefragt: Welche Voraussetzungen brauche ich? Wie lange dauert die Ausbildung und welche Schwerpunkte gibt es? Wieviel verdiene ich während und nach der Ausbildung? Das und vieles mehr erfährst du hier.
Allgemeine Infos | Ablauf der Ausbildung | Inhalt der Ausbildung | Voraussetzungen | Gehalt
Was macht ein Industriekaufmann (m/w/d)?
Als Industriekaufmann/-frau (neue Ausbildungsverordnung 2024) bist du in verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens tätig, z. B.
- Einkauf
- Vertrieb
- Marketing
- Personalwesen
- Rechnungswesen
Du wirkst in verschiedensten betrieblichen Bereichen mit, z. B. in der Materialwirtschaft, im Vertrieb, im Rechnungswesen oder im Personalwesen. Dabei verbindest du Planung, Koordination und Kontrolle – vom Einkauf über die Abwicklung von Kundenaufträgen bis zur Rechnungsprüfung. Die Ausbildung vermittelt dir betriebswirtschaftliche Kenntnisse und bereitet dich auf vielfältige Aufgaben in fast allen kaufmännischen Bereichen eines Unternehmens vor.
Wie läuft die Ausbildung zum Industriekaufmann nach der Neuordnung 2024 ab?
Die Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt im dualen System, d.h. sie findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt.
Während der Ausbildung durchläufst du verschiedene Abteilungen des Unternehmens, wie Einkauf, Vertrieb, Marketing, Personalwesen oder Rechnungswesen, um ein umfassendes Verständnis für kaufmännische und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu erlangen. In der Berufsschule werden Themen wie Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung, Personalwesen oder Marketing behandelt.
Die Neuordnung, die am 1. August 2024 in Kraft getreten ist, bringt eine moderne Struktur und neue Prüfungsformen in die Ausbildung. Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und findet dual statt: Du bist gleichzeitig im Betrieb und in der Berufsschule. Die neue Prüfungsstruktur ist ein zentrales Element der überarbeiteten Ausbildungsordnung. Sie ersetzt Zwischen- und Abschlussprüfung durch eine gestreckte Abschlussprüfung.
Das heißt: Anders als früher gibt es seit der Neuordnung keine klassische Zwischenprüfung mehr. Stattdessen findet die gestreckte Abschlussprüfung in zwei getrennten Prüfungsteilen statt, der Abschlussprüfung Teil 1 und Abschlussprüfung Teil 2, die gemeinsam bewertet werden. Die Abschlussprüfung teil 1 findet in der Regel in der Mitte deiner Ausbildung statt. Der 2. Teil der Abschlussprüfung findet am Ende der Ausbildung statt. Die Ergebnisse beider Prüfungsteile fließen gemeinsam in deine Abschlussnote ein – Teil 1 bleibt dabei bestehen und ist nicht separat wiederholbar.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung kannst du in verschiedenen Branchen und Unternehmen tätig sein oder dich für eine Weiterbildung zum Betriebswirt, Fachwirt oder Bachelor entscheiden.
Was lernst du in der Ausbildung zum Industriekaufmann (m/w/d)?
Die Ausbildung zum Industriekaufmann/ zur Industriekauffrau vermittelt dir grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Bereichen. Zu den typischen Inhalten der Ausbildung gehören:
- Leistungserstellung und Beschaffung
Du bestellst Materialien, prüfst und disponierst und unterstützt Prozesse der Wertschöpfung. - Logistik und Lagerprozesse
Du überwachst Bestände, steuerst Lieferprozesse und stellst die Versorgung von Produktion/Vertrieb sicher. - Vertrieb und Marketing
Du erstellst Angebote, pflegst Kundendaten und bereitest Marketingaktionen vor. - Personalwesen und Organisationsaufgaben:
Du wirkst bei Einstellungen mit, planst Personal, Zeitwirtschaft und pflegst die interene Kommunikation. - Finanz- und Rechnungswesen
Du prüfst Rechnungseingänge, ordnest Belege und unterstützt Buchungsprozesse.
Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Ausbildung zum Industriekaufmann (m/w/d)?
Wenn du darüber nachdenkst, eine Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau zu machen, fragst du dich vielleicht, welche Voraussetzungen du dafür mitbringen solltest. Hier sind ein paar Infos dazu.
Diese Voraussetzungen sind natürlich nicht in Stein gemeißelt, sondern
können je nach Unternehmen und individuellen Bedingungen variieren.
Du solltest mindestens einen mittleren Bildungsabschluss haben, wie z. B. einen Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Da die Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau eine kaufmännische Ausbildung ist, sind gute Noten in Mathe und Deutsch von Vorteil. Du wirst mit Zahlen arbeiten, Angebote kalkulieren und Rechnungen schreiben. Auch Kommunikation mit Kunden und Kollegen spielt eine große Rolle.
Im Rahmen der Ausbildung wirst du viele Einblicke in die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge eines Unternehmens erhalten. Wenn dich wirtschaftliche Zusammenhänge, Abläufe und Strukturen interessieren, bist du auf dem richtigen Weg.
Du kommunizierst mit Kollegen, Lieferanten und Kunden. Eine gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise sind daher von Vorteil.
Du lernst, wie man Aufgaben und Projekte organisiert und koordiniert. Eine gute Selbstorganisation und Zeitmanagement sind daher sehr wichtig.
Da du oft im Team arbeitest, solltest du offen für die Zusammenarbeit mit anderen sein und ein gutes Gespür für Gruppendynamik mitbringen.
Du solltest mindestens einen mittleren Bildungsabschluss haben, wie z. B. einen Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Da die Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau eine kaufmännische Ausbildung ist, sind gute Noten in Mathe und Deutsch von Vorteil. Du wirst mit Zahlen arbeiten, Angebote kalkulieren und Rechnungen schreiben. Auch Kommunikation mit Kunden und Kollegen spielt eine große Rolle.
Im Rahmen der Ausbildung wirst du viele Einblicke in die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge eines Unternehmens erhalten. Wenn dich wirtschaftliche Zusammenhänge, Abläufe und Strukturen interessieren, bist du auf dem richtigen Weg.
Du kommunizierst mit Kollegen, Lieferanten und Kunden. Eine gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise sind daher von Vorteil.
Du lernst, wie man Aufgaben und Projekte organisiert und koordiniert. Eine gute Selbstorganisation und Zeitmanagement sind daher sehr wichtig.
Da du oft im Team arbeitest, solltest du offen für die Zusammenarbeit mit anderen sein und ein gutes Gespür für Gruppendynamik mitbringen.
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Welchen Beruf lernst du?
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Gehalt und Verdienst
Als Industriekaufmann/-frau hast du sehr gute Verdienstmöglichkeiten während und nach der Ausbildung. Das genaue Gehalt hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel der Größe des Unternehmens, dem Standort und der Branche, in der du tätig bist.
Wie viele verdiene ich als Industriekaufmann (m/w/d) in der Ausbildung?
Das genaue Gehalt hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel dem Bundesland, in dem du arbeitest, der Größe des Unternehmens oder der Branche, in der du tätig bist. Auch Tarifverträge können das Ausbildungsgehalt beeinflussen.
Hier findest du eine Übersicht über das durchschnittliche Gehalt für Industriekaufleute in den einzelnen Ausbildungsjahren:
- im ersten Ausbildungsjahr: 800 bis 1.000 Euro brutto pro Monat
- im zweiten Ausbildungsjahr: 900 bis 1.200 Euro brutto pro Monat
- im dritten Ausbildungsjahr: 1.000 bis 1.300 Euro brutto pro Monat
Bitte beachte: Wie bereits erwähnt, kann das tatsächliche Gehalt von diesen Durchschnittswerten abweichen. Insbesondere Tarifverträge können das Gehalt für Industriekaufleute beeinflussen. Hierbei kann es je nach Tarifvertrag zu deutlichen Gehaltsunterschieden kommen.
Zusätzlich zum Gehalt bieten viele Unternehmen ihren Auszubildenden auch Zusatzleistungen wie vermögenswirksame Leistungen oder betriebliche Altersvorsorge an.
Einstiegsgehalt und Verdienstmöglichkeiten
Nach deiner Ausbildung als Industriekaufmann/-frau steigt dein Gehalt. Dein genaues Gehalt hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem die Branche, in der du arbeitest, die Größe des Unternehmens und deine Berufserfahrung.
Im Durchschnitt kannst du als Industriekaufmann/-frau mit einem Einstiegsgehalt von ca. 2.500 Euro brutto pro Monat rechnen. Dies kann jedoch je nach Unternehmen und Branche variieren.
Mit steigender Berufserfahrung und Weiterbildungen können sich deine Verdienstmöglichkeiten als Industriekaufmann weiter verbessern. Auch die Übernahme von Führungsaufgaben oder eine Spezialisierung in einem bestimmten Bereich wie beispielsweise Einkauf, Vertrieb oder Controlling können sich positiv auf dein Gehalt auswirken.
Neben dem Gehalt gibt es auch weitere Faktoren, die Einfluss auf deine
Verdienstmöglichkeiten als Industriekaufmann/-frau haben können. So bieten
viele Unternehmen ihren Mitarbeiter*innen Zusatzleistungen wie
betriebliche Altersvorsorge oder Bonuszahlungen an.
Es ist durchaus möglich, dass du nach einigen Jahren Berufserfahrung ein Gehalt von bis zu 5.000 Euro brutto pro Monat erzielst.
Die genauen Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Industriekaufmann können von Unternehmen zu Unternehmen variieren. Im Allgemeinen werden jedoch folgende Voraussetzungen erwartet:
- Schulbildung: Mindestens ein mittlerer Schulabschluss wie beispielsweise die Mittlere Reife oder ein vergleichbarer Abschluss.
- Gute Noten in bestimmten Fächern: Einige Unternehmen legen Wert auf gute Noten in Fächern wie Deutsch, Mathematik und Englisch.
- Interesse an kaufmännischen Tätigkeiten: Eine Ausbildung zum Industriekaufmann erfordert Interesse an kaufmännischen Tätigkeiten wie Buchhaltung, Personalwesen, Materialwirtschaft oder Vertrieb.
- Kommunikationsfähigkeit: Industriekaufleute müssen in der Lage sein, sich schriftlich und mündlich klar auszudrücken und mit Kunden, Lieferanten und Kollegen zu kommunizieren.
- Teamfähigkeit: Industriekaufleute arbeiten oft in Teams und müssen in der Lage sein, sich in Gruppen zu integrieren und gemeinsam an Projekten zu arbeiten.
- Eigeninitiative: Industriekaufleute müssen in der Lage sein, eigenständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.
Bitte beachte: Die genauen Voraussetzungen können je nach Unternehmen und Branche unterschiedlich sein. Es kann daher sinnvoll sein, sich im Vorfeld über die Anforderungen und Erwartungen des jeweiligen Unternehmens zu informieren.
Die Ausbildung zum Industriekaufmann dauert in der Regel drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es auch möglich, die Ausbildung auf 2,5 oder sogar 2 Jahre zu verkürzen.
Die Ausbildung ist dual aufgebaut, das heißt, sie findet sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule statt. Die praktische Ausbildung im Betrieb erfolgt dabei in verschiedenen Abteilungen, um ein breites Spektrum an kaufmännischen Tätigkeiten kennenzulernen.
In der Berufsschule werden dir fachliche Kenntnisse vermittelt und vertieft.
In der Ausbildung zum Industriekaufmann werden verschiedene kaufmännische Tätigkeiten aus den Bereichen
- Materialwirtschaft
- Personalwesen
- Buchhaltung
- Vertrieb
- Marketing
- Controlling
vermittelt.
In der Berufsschule werden außerdem fachliche Kenntnisse in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Rechnungswesen und Fremdsprachen vermittelt.